Die kleine graue Maus

Habt Ihr es einmal versucht? Ich kann nur von mir sagen, es wirkt. Ich war vor einigen Jahren von einem selbstbewussten Mensch Lichtjahre entfernt. Eine kleine graue Maus die in der Masse mitgeschwommen ist und sich von anderen Leuten abhängig gemacht hat. Immer getreu nach dem Motto: Du muss etwas leisten um geliebt zu werden. Und glaubt mir, ich habe versucht ganz viel zu leisten um geliebt zu werden. Aber es war nie genug, so zumindest mein Gefühl. Und es hat mich fertig gemacht. Ich war immer nur für die anderen da. Habe geackert und gemacht und mich selbst dabei völlig vergessen. Bis zu einem gewissen Punkt. Da hat es dann Bum gemacht. Mir ist ein Kronleuchter nach dem anderen aufgegangen und ich habe begriffen dass das so nicht funktionieren kann und wird. Wenn ich mich nicht liebe, können andere mich auch nicht lieben, wenn ich mit mir nicht klar komme, kommen andere erst recht nicht mit mir klar. An diesem Punkt hat sich in meinem Leben etwas grundsätzliches geändert. Ich habe das Buch „The Secret“ gelesen und plötzlich soooo viele Zusammenhänge verstanden. Aber dazu später mehr.
Heute sitze ich manchmal gern draußen und beobachte die Wolke. Sie faszinieren mich. Einige ziehen ganz schnell vorbei als ob sie es sehr eilig hätten. Andere kleben am Himmel wie ein großer Ball aus Zuckerwatte der ganz langsam von der Sonne verspeist wird. Und an anderen Tagen ballen sie sich zusammen und bilden eine dunkle Wand um sich kurze Zeit später wieder zu verziehen oder aufzulösen. Dabei kann ich wunderbar abschalten und meine Gefühle und Gedanken auf die Reise schicken.18311563551536_805240772879918_9126678018666036767_nIMG_2759
Dabei habe ich heute Abend eine große Erkenntnis gewonnen und bin sehr dankbar dafür. Je mehr und öfter ich die schönen und glücklichen Momente in meinem Tag bemerke und beachte, je mehr werden es! Je mehr ich sie genieße und dankbar dafür bin umso mehr werden es. Ich kann dann einen ganz anderen Tag erleben, denn diese Momente wollen beachtet und gewürdigt werden. Sie machen uns dann gute Gefühle, diese Gefühle werden von anderen Menschen wahrgenommen. Ich bekomme eine andere Ausstrahlung, komme positiver rüber. Dadurch fühle ich mich wiederum wohler usw. Es ist wie eine Schraube ohne Ende 😉
Doch leider verhält es sich genau so mit den negativen Gefühlen und Gedanken. Je mehr Raum und Beachtung ich Ihnen schenke, umso mehr Raum und Energie gebe ich ihnen.
Die empfundene Dankbarkeit, auch für die kleinsten Glücksmomente die ich empfinden darf, vervielfältigen sich. Das ist mein erklärtes Ziel. Es ist so in allen Lebensbereichen, in der Beziehung zum Partner, zu Geld, zu anderen Menschen, zur Natur, zur Ruhe und der inneren Einstellung. Es wird sich wie ein roter Faden der nicht endet durch den Tag, durch die Woche, durch den Monat, jurz durch mein ganzes Leben ziehen. Ich werde Menschen anziehen die es genauso sehen. Daduch potenziert sich dieses Gefühl und die innere Einstellung wird sich mehr und mehr ändern.
Bist Du bereit diese Dinge zu bemerken und zu würdigen? JA, JA, JA!!! Egal ob es ein Kuss vom Partner, eine Umarmung einer Freundin, die Freude an einem schönen Sonnenaufgang, Dankebarkeit für die Gesundheit, ein nettes Wort des Nachbarn oder der Schmetterling der vorbeifliegt und mir ein kleines Lächeln ins Gesicht bringt. Das sind die Dinge denen ich ab sofort noch mehr Beachtung schenken werde. Ein schönes Fotomotiv, den immer besser werdenden Blick dafür. Für all dies bin ich unendlich dankbar. Ich kann den Menschen dadurch so viel geben, nicht nur durch Reiki, allein meine guten Gedanken und meine positiven Gefühle werden helfen.
Ich glaube an das Glück, an das Gute und vor allen Dingen an die Liebe. Sie ist der Schlüssel zu allem. Sie und nur sie kann uns immer wieder neue Türen und Horizonte eröffnen. Ohne die Liebe, ob zu einem Menschen, zu einem Tier oder zur Natur – sie ist der Anfang zum Glück. Sie schenkt uns diese positive Energie und nur durch die Liebe kann Glück entstehen.
Alles andere zieht uns runter, macht uns Angst und hemmt uns.
Die Liebe schenkt uns immer wieder neue Hoffnung und den Glauben und die Gewissheit auf eine gute und erfüllte Zeit. Der Anfang von allem ist die Eigenliebe und das Selbstwertgefühl. Und so schließt sich der Kreis.
Meine Oma hat mir früher oft mit einem verschmitzen Lächeln erklärt: mit der Liebe ist es wie mit dem Wetter; mal scheint die Sonne, manchmal regnet es, mal weht ein scharfer Wind und ab und zu gibt es auch mal ein ordentliches Gewitter. So und nun könnt Ihr es für Euch deuten wie Ihr wollt. Dem Kopfkino sind keine Grenzen gesetzt.

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